Aromawissen

Diese Seite zeigt Dir Informationen zur Aromapflege und Aromatherapie, wo kann man sie anwenden und welches Ziel kann man erreichen. Wie ätherische Öle und Fette Pflanzenöle helfen, angewendet und bei welchen Beschwerden sie eingesetzt werden können. Kostbare Pflanzenwässer der Natur unsere Hydrolate, deren Heilkraft jedoch oft vergessen wird.

Stöbere etwas herum und lassen Dich überraschen, wozu diese wunderbaren Helfer nützlich sein können.

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ist ein Teil der Pflanzenheilkunde und gilt als anerkannte komplementäre Pflegemethode.

Das Ziel der Aromapflege ist es, Selbstheilungskräfte des Menschen anzuregen, Genesungsprozesse zu beschleunigen, den Zustand des Hautbildes zu erhalten bzw. zu verbessern, prophylaktische Maßnahmen zu intensivieren sowie Entspannung und Wohlbefinden zu fördern. Wir machen uns dabei den Duft und die Wirkung ätherischer Öle sowie die pflegenden Eigenschaften fetter Pflanzenöle zunutze.

Diese prophylaktischen und präventiven pflegerischen Maßnahmen sind es, die zum eigenverantwortlichen Tätigkeitsbereich der DGKS/DGKP gehören und unserem Beruf somit ein sehr breit gefächertes Feld an Möglichkeiten verleiht. Die Anwendung und Wirkung ätherischer Öle, fetter Pflanzenöle und Hydrolate erfolgt über den Geruchsinn (Raumbeduftung, Inhalation, Duftdose) und über die intakte Haut (Streichungen, Hautpflege, Wickel, Kompressen, Waschungen)

Aromapflege findet in jedem Lebensbereich ihren Einsatz:

Förderung von Wohlbefinden und Entspannung, psychischer und physischer Gesundheit

  • Verbesserung der Atmung
  • Verbesserung der Lebensqualität besonders von schwer- und chronisch kranken Menschen
  • Verbesserung von Ruhen und Schlafen
  • Schmerzlinderung bei Verspannungen bzw. Zerrungen
  • Stärkung des Immunsystems
  • Unterstützung bei Prophylaxen
  • Unterstützung des Hautbildes und der Körperhygiene
  • Unterstützung bei Herz und Kreislaufbeschwerden
  • Unterstützung der Verdauung und Ausscheidung
  • Schaffung einer angenehmen Raumatmosphäre

Ich arbeite bewusst und ausschließlich mit 100% naturreinen ätherischen Ölen, fetten Pflanzenölen und Hydrolaten, die ich auch für Pflegeprodukte verwende!

aromapflege

Aromatherapie ist die wohldosierte und kontrollierte Anwendung 100% reiner ätherischer Öle zur physischen und psychischen Gesunderhaltung von Körper, Geist und Seele. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen die Wirksamkeit ätherischer Öle, so lösen ätherische Öle über die Nase und das Gehirn unmittelbare Reaktionen auf unseren Geist und Körper aus. 100% naturreine ätherische Öle sind Vielstoffgemische und bestehen jeweils aus vielen unterschiedlichen biochemischen Inhaltsstoffen, die beispielsweise schlaffördernd, beruhigend, antibakteriell, antiviral, konzentrationsfördernd, schmerzstillend, durchblutungsfördernd, schleimlösend, aphrodisierend und stimmungserhellend wirken.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen die Wirksamkeit ätherischer Öle, so lösen ätherische Öle über die Nase und das Gehirn unmittelbare Reaktionen auf unseren Geist und Körper aus. 100% naturreine ätherische Öle sind Vielstoffgemische und bestehen jeweils aus vielen unterschiedlichen biochemischen Inhaltsstoffen, die beispielsweise schlaffördernd, beruhigend, antibakteriell, antiviral, konzentrationsfördernd, schmerzstillend, durchblutungsfördernd, schleimlösend, aphrodisierend und stimmungserhellend wirken. Ätherische Öle werden als "Seele der Pflanzen" beschrieben, aufgenommen über die Haut gelangen sie direkt in unser Inneres oder über unseren Geruchssinn, dieser steht in direkter Verbindung zu unserem emotionalen Zustand.

Sie werden in den unterschiedlichsten Pflanzenteilen wie Blätter, Blüten, Fruchtschalen, Wurzeln, Samen gebildet. Sie dienen der Pflanze unter anderem als eigene Hausapotheke, als Kommunikationsmittel und UV-Schutz.

Verwende ausschließlich 100% naturreine ätherische Öle! Minderwertige „naturidente“ Öle oder Parfumöle, könnten deine Gesundheit beeinträchtigen.

Ätherische Öle finden in jedem Lebensbereich ihren Einsatz:

  • Raumbeduftung (Duftvernebler, Aromalampe, Aroma Raumparfum)
  • Aroma Pflege für Haut und Haare
  • Aroma Bäder zur Entspannung und Kräftigung
  • Aroma Massage, Einreibungen,
  • Aroma Wickel, Kompressen, Waschungen
  • Sauna, Dampfbad, Inhalation
  • Aroma Pflege für Tiere (Parasitenentfernung, Fellpflege u.v.m.)
  • Aromaküche zum Kochen und Würzen
  • Aroma Reinigung für Haus und Wäsche
  • Aroma Pflanzenpflege (gegen Läuse und zur Kräftigung der Wurzeln und Blüten)
aromatherapie

Ätherische Öle gelten als sekundäre Pflanzenstoffe,sie werden als „Seele der Pflanze“ beschrieben, haben eine Vielzahl an Inhaltsstoffen und sind flüssige Bestandteile duftender Pflanzen. Sie werden zwar als Öle eingestuft, haben aber eine völlig andere Konsistenz besitzen als fette Pflanzenöle wie z.B. Sonnenblumenöl oder Mandelöl. In den Pflanzen kommen sie als winzige Öltröpfchen vor, in den Öldrüsen durch Photo-und Biosynthese (in oder auf dem Pflanzengewebe) sitzen.

Sie kommen in den Blüten, den Blättern, den Wurzeln, den Früchten, im Holz, der Rinde, im Harz oder in der Fruchtschalen vor.

Sie können in allen Altersstufen auch bei Schwangeren Babys und alten Menschen (unter Beachtung der Vorsichtsgebote) eingesetzt werden. Sie lassen sich gut mit der Schulmedizin und ganzheitlichen Behandlungsformen kombinieren.

Sie wirken: antiseptisch (antibakteriell, antiviral, antimykotisch, analgetisch, antiphlogistisch, beruhigend, ausgleichend, entspannend, energetisierend, stimmungsaufhellend, belebend, lymphanregend, epithelisierend, hautzellregenerierend, durchblutungsfördernd, desodorierend, verdauungsfördernd, diuretisch, gefäß- und muskelwirksam, hormonartig, immunstimmulierend, mucolytisch, expektorierend, spasmolytisch u.v.m..

Ätherische Öle werden in der Aromaküche sowie  im Haushalt eingesetzt. Sie wirken desinfizierend und raumluftreinigend, werden unter anderem auch zur Insektenbekämpfung und Pflanzenpflege verwendet.

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Was unsere Vorfahren seit Jahrtausenden Jahren aus Erfahrung wussten, bestätigt heute die Forschung. Fette Pflanzenöle gelten als je her für uns Menschen als wertvolle Nahrungsmittel, Heilmittel und Energiespeicher. Zur Körperpflege werden die besonders pflegenden Eigenschaften gerne genützt. Sie dienen den Pflanzen als Energiespeicher und werden als Lockmittel eingesetzt.  Früchten, Nüssen, Keimlinge und Samen enthalten sehr viel Öl.

Native Pflanzenöle setzen sich aus gesättigten, einfach- und mehrfach gesättigten (essentiellen) Fettsäuren zusammen und enthalten natürliche Vitamine (A und E) sowie einen jeweils charakteristischen, natürlichen sekundärern Pflanzenstoffe.

Das Öl sollte mechanisch gepresst „kaltgepresst“-und „erste Pressung“ nicht raffiniert, richtig gelagert (kühl, gut verschlossen in dunklen Flaschen) sein, denn nur so bleiben die gesamten Wirkstoffe im Öl enthalten. Nativ steht für Sortenreinheit, erste Pressung, nicht extrahiert, nicht raffiniert, keine Nachbehandlung.

Basisöle wirken sehr hautpflegend, schützend und nährend, dazu gehören: Mandelöl, Olivenöl, Sesamöl, Kokosfett,

Wirkstofföle haben ein großes Heilungspotential und werden 10%ig in Mischungen eingesetzt, dazu gehören: Arganöl, Hanfsamenöl, Leinöl, Wildrosenöl, Nachtkerzenöl, Schwarzkümmelöl.

Mazerate Als Mazerat bezeichnen wir unsere pflanzlichen Ölauszüge wie Arnikablütenöl, Johanniskrautöl, Ringelblumenöl.

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Hydrolate sind sanfte Pflanzenwasser, sie entstehen als Nebenprodukt bei der Wasserdestillation von Pflanzenmaterial zur Gewinnung ätherischer Öle. Sie enthalten hauptsächlich die wasserlöslichen Bestandteile der Pflanze.

Es ist aber dennoch auch ein ganz kleiner Anteil vom ätherischen Öl in den Hydrolaten enthalten.

Hydrolate haben eine große Heilwirkung. Sie sind für die Behandlung von Kindern, Schwangeren und gebrechlichen Menschen optimal geeignet, da sie eine sehr sanfte Wirkung haben.

Bei der Anwendung von Hydrolaten ist es besonders wichtig, auf beste Qualität, Frische und optimale Lagerungsbedingungen zu achten, da diese wässrige Lösung sonst verkeimen kann. Hydrolate werden häufig mit Alkohol gestreckt oder enthalten Konservierungsstoffe um die Haltbarkeit zu verlängern.

Für die Aromapflege/Aromatherapie sollten nur frische Hydrolate ohne Alkoholzusatz verwendet werden, die unter Vakuum in Sprühflaschen abgefüllt sind.

Hydrolate werden angewendet in:

  • Naturkosmetik
  • Raumbeduftung
  • Kompresse
  • Wundpflege
  • Innerliche Einnahme
  • Inhalation
  • Aromaküche
  • Mundwasser
  • Gesichts- und Rasierwasser

Es gibt zu jedem destilliertem Öl ein Hydrolat wie: Rosenhydrolat, Lavendelhydrolat, Melissenhydrolat, Nerolihydrolat, Pfefferminzhydrolat.

hydrolate

Traditionen vereint mit moderner Wissenschaft!

Erste Aufzeichnungen über das Wissen um die Heilkraft der Naturdüfte für das Wohlbefinden und die Erhaltung oder Wiederherstellung der Gesundheit sind mehr als 7000 Jahre alt. Naturdüfte waren bereits in den antiken Kulturen verbreitet.

Man vermutet, dass in China bereits vor 7000 Jahren Weine und Speisen z.B. mit Rosen.-und Myrtendüften aromatisiert wurden.

Die Aromatherapie sowie das Heilen mit Düften wurden schon seit 5000 vor Christus schriftlich dokumentiert.

Bei religiösen Ritualen räucherte man Pflanzen oder huldigte den Göttern mit duftenden Pflanzen als Opfergaben. Weihrauch und Myrrhe werden heute noch bei religiösen Zeremonien verwendet. Die Römer zelebrierten zum allgemeinen Wohlbefinden Rosenorgien

Obwohl ähnliches Wissen bei vielen Kulturen auf der Welt vorhanden war, erforschte man erst im 19. Jahrhundert wissenschaftlich die Wirkung ätherischer Öle auf Bakterien im menschlichen Körper.

Der Begriff Aromatherapie wurde um das 20 Jahrhundert vom Chemiker Rene Maurice Gattefosse geprägt, Er verbrannte sich Hände und Kopfhaut bei einer Explosion in seinem Labor, seine Wunden heilte er mit reinem Lavendelöl heilen konnte. Sein Buch Aromatherapie 1937 entstand aufgrund dieser Erkenntnis der Heilmethode. Weiteres pflegte der französische Militärchirurg Jean Valnet während des zweiten Weltkriegs die Verwundete mit ätherischen Ölen und Kräutern. Er begann seine Kollegen darin auszubilden.

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